CFD Broker mit Abgeltungssteuer – wo fällt die Steuer an?

icon_boardDie Abgeltungssteuer ist in Deutschland seit dem Jahr 2009 aktiv. Sie sorgt dafür, dass Kapitalerträge privater Natur direkt an der Quelle versteuert werden. Dies bedeutet, dass die Abgeltungssdteuer direkt dort abgezogen wird, wo ein Kapitalertrag entstanden ist. Dies trifft auch auf Erträge durch den Handel mit CFDs zu.

euro mit taschenrechnerInländische CFD Broker sind daher verpflichtet, den Ertrag jeder Transaktion direkt zu besteuern und die Steuer vom Auszahlungsbetrag abzuziehen. Vor 2009 war der Abzug der Abgeltungssteuer anders geregelt. Damals wurde die Steuer erst am Ende eines Jahres abgezogen, sodass zwölf Monate lang ein Handel mit dem vollen Kapitalertrag aus dem CFD-Handel möglich war. Heute – da die Abgeltungssteuer nach jeder Transaktion direkt einbehalten wird – ist dies nicht mehr möglich, der Fiskus kann seit der Umstellung mit den Beträgen der Abgeltungssteuer arbeiten und diese sozusagen als zinsfreies Darlehen verwenden.

Münzhaufen

Abgeltungssteuer bei CFD Brokern außerhalb Deutschlands

Viele CFD-Broker haben ihren Sitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland. So ist es auch bei den Anbietern Plus500 und IG Markets der Fall. Bei beiden Brokern zahlt der Kunde also keine Abgeltungssteuer an den deutschen Fiskus.

Erst am Ende des Jahres wird die Abgeltungssteuer anhand des Steuersatzes und der Kapitalerträge im Ganzen berechnet und vom Ertrag abgezogen. Dies entspricht in etwa dem Prozedere in Deutschland vor dem Jahr 2009.

Obwohl Plus500 eine sehr benutzerfreundliche Plattform ist, sind CFDs komplexe Finanzprodukte. Daher ist die Plattform nicht für Anfänger bzw. unerfahrene Händler geeignet. Sollte der Kunde die Handelsplattform drei Monate lang nicht nutzen, wird eine Gebühr von bis zu 10 US-Dollar erhoben.

Plus500 ist eine Handelsmarke von Plus500 Ltd. Plus500 Ltd arbeitet über die folgenden Tochtergesellschaften:
Plus500UK Ltd ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und reguliert. Britische Finanzaufsichtsbehörde FCA-Registernummer: 509909. Anschrift: Plus500UK Ltd, 78 Cornhill | London EC3V 3QQ
Plus500CY Ltd ist autorisiert und reguliert durch die Cyprus Securities and Exchange Commission (Lizenznr. 250/14).
Plus500AU Pty Ltd hält AFSL #417727, herausgegeben von ASIC, FSP Nr. 486026 herausgegeben von der FMA in Neuseeland und Autorisierter Finanzdienstleister #47546, herausgegeben von der FSCA in Südafrika.
Plus500SG Pte Ltd (UEN 201422211Z) verfügt über eine Dienstleistungslizenz für Kapitalmärkte der Währungsbehörde von Singapur für den Handel mit Wertpapieren und den Leveraged-Devisenhandel (Lizenznr. CMS100648-1).

Hinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko. Sie können durch die Hebelwirkung schnell Geld verlieren. Zwischen 74% und 89% der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Help statisticsAbgeltungssteuer bei Brokern innerhalb der Bundesrepublik

Deutsche CFD Broker wie beispielsweise Varengold hingegen arbeiten nach dem oben erwähnten Prinzip. Nach jeder Transaktion mit Ertrag wird die Abgeltungssteuer direkt abgezogen – sie ist somit in ihrer Summer nicht mehr für weitere Transaktionen nutzbar. Somit sinkt auf den ersten Blick der Ertrag aus den Transaktionen – allerdings müssen diese Erträge am Jahresende auch nicht mehr in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

Als Kunde eines CFD Brokers lässt sich an den Bestimmungen durch den Fiskus nichts ändern. Die vorgeschriebenen Wege sind einzuhalten und vom Kunden auch nicht zu beeinflussen. Die Banken und Broker operieren hier als Steuergehilfen des Fiskus.

 

So sieht die Webseite von unserem Testsieger Plus500 aus:

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